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WinterWeitWanderung
Am Morgen des 27. Januar 2008 trafen sich acht unerschrockene Wander-Vögel am Stuttgarter Hbf, um per Zug nach Vaihingen an der Enz zu fahren. Dort angekommen, stellten wir fest, dass kürzlich eine Gedenkstätte für das im Krieg dort existierende KZ eröffnet worden war - bis zur Museums-Öffnung um 14.00 Uhr wollten wir dann aber doch nicht warten.

 

So durchquerten wir die historische Altstadt und begaben uns Enz-abwärts bis zum Abzweig des Wanderweges, von wo aus es steil hinauf auf die Höhen rund um Nußdorf ging. Oben erwartete uns nicht etwa weiße Pracht, sondern ein für die Jahreszeit eher untypischer, sehr böiger Westwind. Dieser begleitete uns auch auf dem weiteren Weg in die ausgedehnten Wälder des Strohgäus. Nachdem wir diese kreuz und quer durchstreift hatten - nicht ohne eine Vesper-Pause hinter einem einigermaßen windgeschützten Holzstapel einzulegen -, kam endlich die Bahnlinie des Strohgäu-Express in Sicht, wobei das Zügle nur werktags verkehrt. Es lief somit niemand Gefahr, etwa "überrollt" zu werden...


Die restliche Wegstrecke über weitläufiges Ackerland bis nach Höfingen bewältigten wir denn auch frohen Mutes; dort fuhr uns indes die S-Bahn quasi vor der Nase davon. Kurzerhand beschlossen wir, durchs liebliche Glemstal (hier führt auch der Mühlenweg entlang) bis nach Ditzingen zu wandern, um dadurch lästiger Wartezeit zu entgehen (der Höfinger Bahnhof stellt keine wirkliche Attraktion dar). Nach einem kurzen Rundgang durch den Stadtkern begaben wir uns schließlich zum Bahnhof, um endgültig die Heimreise anzutreten.


Allerdings ließen wir es uns nicht nehmen, um den Tag im "Hax'nwirt", einem urigen Lokal unter den Arkaden des wunderschönen, denkmalgeschützten Stuttgarter Hauptbahnhofes, gemütlich ausklingen zu lassen.

Holger Hendel

(Bilder folgen noch)