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Albvereinsjugend verstärkt Präsenz im Bundesjugendbeirat

100_2914Die Bundesdelegiertenversammlung (BDV) ist das höchste Gremium der Deutschen Wanderjugend.
Kein Wunder also, dass die Schwäbische Albvereinsjugend mit der größten Delegation unter den Mitgliedsvereinen nach Arnsberg angereist kam. Dort fand am Wochenende vom 23.04. - 25.04.10 diediesjährige BDV statt. Insgesamt 9 junge Albvereinler wollten mitbestimmen, wenn die Weichen auf Bundesebene gestellt werden.

 

Besonderer Höhepunkt der diesjährigen Versammlung waren Neuwahlen zum Bundesjugendbeirat. Die verantwortungsvolle Aufgabe der Wahlleitung übernahm der Hauptjugendwart der Albvereinsjugend Heiko Herbst. Zur neuen Verbandsjugendwartin wurde Elisabeth Schmidt (23) aus dem Spessartbund gewählt. Elisabeth folgt Tobias Guckuck nach, der nach 3-jähriger Amtszeit nicht mehr zur Wahl stand.
Als bisherige Stellvertreterin ist sie gut für ihr verantwortungsvolles Amt gerüstet. Neuer und alter Finazverwalter ist der Bankkaufmann Jens Bohl. Die Interessen der Albvereinsjugend vertreten künftig die neuen Beisitzer im Bundesjugendbeirat Matthias Schäfer und Daniel Gabel. Beide sind seit Jahren als unter anderem als Freizeitmitarbeiter und -leiter bei der Albvereinsjugend aktiv. Die beiden anderen neuen Beisitzer sind Robert Kothe vom Harzclub und Michael Kaminski vom Eifelverein.

 

Timo Eisenmann, der stv. Hauptjugendwart der Albvereinsjugend wurde als Beisitzer aus dem Bundesjugendbeirat verabschiedet. Die DWJ und die Albvereinsjugend bedankte sich bei Timo für sein hohes Engagement. Durch seine langjährige Erfahrung in der Jugendarbeit konnte vieles in die Arbeit des Jugendbeirates einbringen.


Die BDV entsendet 2 Vertreter in den Stiftungsrat der Stiftung Wanderjugend . Einer dieser Vertreter ist Michael Neudörffer, Beisitzer im Jugendbeirat der Albvereinsjugend. Als gelernter Bankkaufmann bringt er entsprechende Fachkompetenz in die Stiftung ein. 100_2895Nicht nur personelle Entscheidungen wurden auf der BDV getroffen.
Viele bedeutsame Themen wurden konzentriert in einer dennoch heiteren Atmosphäre bearbeitet.
„Chancen und Gefahren für Jugendliche im Web 2.0“ war Thema eines Workshops am Samtag,
in dem wertvolle Tipps und Hinweise zur Weitergabe in die verbandliche Struktur an die Delegierten
vermittelt wurden.
In Auszügen berichtete der Bundesjugendbeirat von seiner zurückliegenden Tätigkeit und skizzierte
einen Ausblick auf das kommende Jahr. Neben Jugendwanderführerausbildung und dem durch die
Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte Projekt „Schulwandern“ beschäftigte sich die
Versammlung intensiv mit dem sensiblen Thema Grenzachtung, Grenzverletzung und sexuelle Gewalt.
 
In Fortführung eines bereits  mehrere Jahre laufenden, gemeinsamen verbandlichen
Entwicklungsprozesses wurden auf Grundlage des im Vorjahr einstimmig beschlossenen Verhaltenskodex
zukunftsweisende Leitlinien entwickelt, sowie wichtige Beschlüsse für die Entwicklung von
Infomaterialien für Eltern, Teilnehmende und Multiplikatoren gefasst.