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Donnerstag, 18. Januar 2018
Schwäbische Albvereinsjugend
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Burg Derneck 2011
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Derneck Rückblicke
Powerwalk der Gruppe 1
Der Flug der Zweitagsfliegen

Wir starteten am 16.08.2007 mit einer Verspätung von über einer Stunde von der Derneck. Unser erstes Anflugsziel war das nahegelegene Kaff Weiler. Dort tauschten wir im Rahmen des „Hans im Glück-Spiels“ unseren Ausgangsgegenstand, den Apfel, gegen zwei genmanipulierte riesengroße Bio-Eier. Nebenbei hatten wir auch noch die Gelegenheit eine andere Power-Walk-Gruppe zu fotografieren, welches auch eine unserer zahlreichen Aufgaben war. Von dort aus quälten wir uns einen langen steilen Berg bis nach Kochstetten hinauf. Da die Zeit schon fortgeschritten war, machten wir dort eine Mittagspause. Zuerst machte das Dorf einen vollkommen ausgestorbenen Eindruck...Wir fanden sogar einen verlassenen Traktor, bei dem noch Motor und Radio liefen...Doch dieser gespenstische Eindruck löste sich nach ein paar Minuten auf, als ein Hund von dem Geruch unseres frisch eingetauschten Rauchfleisches angelockt wurde. Dieser Hund zog kurzzeitig alle Aufmerksamkeit auf sich, bis nach kurzer Zeit eine kleine süße Katze angetapst kam. Wir aßen und tranken, spielten mit den Tieren und gaben ihnen sogar Namen. Der Hund wurde Achim genannt, die schwarze Katze hieß Linda und eine weitere Katze, die zu unserer Freude noch auftauchte, das war die Corinna. Frisch gestärkt und durch einen weiteren Tausch beflügelt brachen wir nach Frankenhofen auf. Dies stellte sich als ein längerer, kräftezehrender Weg heraus. Langweilig wurde es uns jedoch nicht, da auf dem Weg lustige Lieder gedichtet und gesungen wurden. In Frankenhofen verbrachten wir viel Zeit mit Tauschgeschäften und erhielten Nachhilfe im Geschichtsunterricht, erteilt von einer älteren Frau, die jedoch, wie sie zugab, viel Zeit mit Computer zoggen (spielen, Anm. des Teams) verbrachte. Als wir es schließlich schafften, uns von ihren interessanten Erzählungen loszureißen, war es an der Zeit, uns zu überlegen wo wir die Nacht verbringen wollten. Aufgrund der schlechten Witterungsverhältnissen war es notwendig einen überdachten Schlafplatz zu finden. Da auf unserer veralteten Karte keine Schutzhütten verzeichnet waren, blieb uns nur die Möglichkeit in unserem nächsten Zielort Grötzingen um Unterschlupf in einer Scheune o.ä. zu betteln. Dies stellte sich jedoch als weit aus schwieriger als geplant heraus. Zu unserem Glück trafen wir aber auf einen sehr hilfsbereiten Menschen, der uns seine Hilfe bei unserer verzweifelten Suche anbot. Als alle Versuche einen sicheren Schlafplatz zu finden jedoch scheiterten, gewährte er uns in seiner Garage Zuflucht. Er und seine Frau umsorgten uns fürstlich und es fehlte uns an nichts. Wir erhielten sogar einen Elektrogrill für unsere „rode Würschd“, durften die Toilette benutzen und unterhielten uns im Verlauf des Abends sehr gut mit unseren Gastgebern. Florence, die wegen einer allergischen Reaktion auf einen Wespenstich leider nicht am Power-Walk teilnehmen durfte, kam uns gemeinsam mit Florian für 2 Stunden besuchen. Die Nacht verlief sehr ruhig und wir bekamen nichts von dem Regen in Form von Sturzbächen mit, da wir sicher und trocken in Dieters und Leonies Garage nächtigten. Am nächsten Morgen wurden wir mit frisch aufgebrühtem Kaffee/Tee geweckt und stärkten uns mit unseren verbliebenen Vorräten. Nach diesem ausgiebigen, gemütlichen Frühstück gab unser Karte-und-Kompass-Spezialist und Führer Achim unserem Gastgeber einen Crashkurs im Umgang mit Karte und Kompass. Anschließend versorgten wir unsere Blasen und packten unsere 7 Sachen. Vor unserem Abflug verabschiedeten wir uns tränenreich und mit Geschenken von unseren fürsorglichen Gastgebern. In raschem Tempo flogen wir los und passierten nach kurzer Zeit Weilersteußlingen. Von dort aus ging es weiter Richtung Endstation Ehingen. Unterwegs erfanden Fabian und Achim noch interessante Geschichten. Kurz vor Ehingen wurde unsere Zeitplan durcheinander geworfen, da unser Wanderweg in einer riesigen Baustelle endete, welche uns dazu zwang, einen Umweg zu laufen. Das Ergebnis war eine verspätete Ankunft in Ehingen von ca. 7 Minuten. In Ehingen hatten wir 2 Std Freizeit, die wir jedoch auf Grund der besch***enen Wetterlage nur bedingt genießen konnten. Anschließend fuhren wir in einem bequemen Bus zurück zur Derneck, wo sogleich der Kampf um die Duschen begann.



 

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