Home Fuchsfarmfestival (FuFaFe) Wild wild Fuchsfarm - So schön war es 2017
Wild wild Fuchsfarm - So schön war es 2017

P1370104 skaliertFuchsfarm Festival 2017 – drei Tage Wilder Westen auf der Schwäbischen Alb

Unter dem Motto „Wild Wild Fuchsfarm“ kamen am 30. Juni rund 100 Teilnehmer aus verschiedenen Ortsgruppen für ein Wochenende auf die Fuchsfarm bei Albstadt-Onstmettingen. In diesem Jahr waren das die OG Bitz, Bernstadt, Bittelschieß, Markdorf, Gosheim, Gundelfingen, Häfnerhaslach, Westerstetten, Spaichingen, Frittlingen und Ertringen. Die über 30 Helfer und Delis kamen aus vielen weiteren OGen unter anderem: Elchingen, Willmandingen, Schlierbach, Öhringen, Oberboihingen und Gönningen. Das ganze Gelände erstrahlte dabei im Wild-West-Look: Das Essenszelt wurde zum Saloon um dekoriert, davor wurde ein Marterpfahl platziert und weiter oben sorgte ein Indianer-Tipi für die richtige Atmosphäre.

Bei strahlendem Sonnenschein, wie es sich für den wilden Westen gehört, trafen die ersten Indianer und Cowboys auf dem Platz ein. Nachdem sich alle einen Platz zum Schlafen gesucht hatten, die Helfer die letzten Vorbereitungen getroffen und die Jugendleiter die Infos fürs Wochenende bekommen hatten, konnte das Wild-West-Barbecue beginnen. Nach dem ausgiebigen Abendessen mussten sich die Ortsgruppen auch schon beweisen. Bei verschiedenen Wild-West-Spielen wie dem Hufeisenwerfen oder dem Steppenparcours war Spaß garantiert. Am Abend konnte sich dann jeder entscheiden ob er mit zur Nachtwanderung aufbrach oder doch lieber bei Gitarre und Stockbrot neben dem Tipi den wilden Westen genoss.19656979 1517114675019535 2107400985708964961 n

Am Samstagmorgen wurden die Teilis dann von „Cowboy Jim aus Texas“ geweckt, ehe sie zur Stärkung im Essensz… äh im Saloon zusammen kamen. Dort richteten sie sich auch gleich ein ordentliches Vesper, denn sie sollten eine ganze Weile unterwegs sein. Nach dem Frühstück wurden die Ortsgruppen in Cowboys und Indianer eingeteilt, wobei die Indianer mit einer Schatzkarte vorauseilen und die Cowboys sie fangen mussten, um diesen Teil der Schatzkarte zu bekommen. Einige wurden gefangen, andere nicht – so oder so waren am frühen Nachmittag alle zurück auf dem Gelände, wo es dann mit einem „Wild-West-Jahrmarkt“ weiterging. Bogenschießen, Indianer-Schmuck basteln oder bei der Schamanin einige Natur-Heilkunde-Tricks lernen – hier war für jeden etwas dabei. Das Wetter hielt zum Glück den ganzen Nachmittag, so dass jeder die Gelegenheit hatte, alle Stationen auszuprobieren.

Nach dem Abendessen ging es weiter mit der Jugendmitgliederversammlung (JMV). Nachdem der Jugendbeirat sich den Teilis vorgestellt hatte, wurde die ehemalige Bildungsreferentin Viola noch mit ein paar Spielen verabschiedet. Anschließend mussten die Gruppen zusammenarbeiten – schließlich waren die Teile der Schatzkarte alleine unbrauchbar. Aber nachdem alle gemeinsam das Rätsel des Indianerschatzes gelöst hatten, fanden sie auch die wohlverdiente Belohnung – eine riesige Portion Eis, mit Schokosauce und Sahne für jeden. Die Indianer wussten eben schon immer, was so wertvoll ist, dass man es gut verstecken muss. Letzter Programmpunkt der JMV war dann noch die Wahl der Delegierten, die unter anderem die Interessen der Mitglieder auf der Jugendvertreterversammlung (JVV) vertreten. Der Abend wurde mit der großen Wild-West-Disco standesgemäß abgeschlossen. Nach einigen Stunden Tanzen und Feiern fielen dann alle müde, aber überglücklich in ihre Schlafsäcke.19598942 1517123838351952 2970766277925125965 n

Am Sonntag fanden vormittags dann zwei Programmpunkte parallel statt: Im Saal tagte die bereits erwähnte JVV – unter anderem wurde über das Vereinsdesign der Schwäbischen Albvereinsjugend diskutiert –, während im Saloon die Teilis ein kurzweiliges Regen-Alternativprogramm genießen konnten. Hier ging es richtig zur Sache, bei verschiedenen Spielen aus verschiedenen Kategorien konnten die Ortsgruppen nochmal alles geben. Es wurde angefeuert wie noch nie und jeder kämpfte für den Sieg. Ob beim Indianerquiz, beim Lassorennen oder beim Luftballontreten. Es war für jeden etwas dabei und es freut uns besonders, dass auch Ortsgruppen, die in diesem Jahr das erste Mal auf dem FuFaFe waren, sich gut eingelebt haben und uns viele positive Rückmeldungen gegeben haben. Ein schöner Abschluss für alle Teilnehmer und Helfer des FuFaFe 2017.

Nach dem Mittagessen stand noch das Aufräumen und Putzen des Geländes und des Gebäudes auf dem Programm. Danach verließen alle nach einem viel zu schnell vorbeigegangenen Wochenende voller Erlebnisse und schöner Erinnerungen das Gelände der Fuchsfarm. Mit einem lachendem und einem weinenden Auge verließ auch das Organisationsteam die Fuchsfarm und war sich sicher: Nächstes Jahr kommen wir wieder!

Lukas Raschke und Lorena Hägele

 

PS: Sobald wir noch ein paar mehr Bilder haben, gibt es hier auch noch mehr zu sehen.