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Die erste ultimative Silvesterfreizeit

IMAG0112_797x60050 cm Schnee -  -5°C Außentemperatur – Winterwonderland, wohin das Auge reicht


⇒    perfekte Bedingungen für die erste ultimative Silvesterfreizeit auf dem Raichberg im Jugendzentrum Fuchsfarm


Zum Glück hatten wir Schneeschuhe dabei, sonst wäre das Erreichen der Schneefräse fast unmöglich gewesen – denn schließlich musste das ganze Gelände begehbar gemacht werden.

Kurz nach den Weihnachtfeiertagen trafen 20 Teilis mit Schlitten, Schneehosen und viel Energie auf der FuFa ein. 10 Mädchen und 10 Jungs freuten sich auf die gemeinsame Silvesterfeier am Rande des Albtraufs. Doch bis zum großen Feuerwerk warteten noch viele verschiedene Aktivitäten auf die Kinder und Jugendlichen.

Nach der Anreise und dem Betten beziehen machten die Teilis eine Führung durchs Haus, bei der sowohl der Spülplan, als auch die Schnee- und allgemeinen Regeln besprochen wurden.  Der erste Tag endete mit einer Schlittenstaffel und dem gemeinsamen Bemalen von Gläsern, die die Teilis am Ende der Freizeit mit nach Hause nehmen durften. Trotz fehlendem Sonnenschein während der

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Silvesterfreizeit war die Stimmung von Beginn an nicht zu trüben. Das lag vermutlich daran, dass die Teilis gleich am zweiten Tag ein Morgen im Schnee erwartete. Es wurden Schneemänner und Iglus gebaut. Der Hauptweg des Geländes lud  zu einer rasanten Schlittenfahrt ein. Da kam eine Wurst vom Grill gerade recht zur Stärkung. Und das Feuer im Schnee diente als Wärmequelle zum Auftauen und Entspannen. Schließlich stand abends eine Fackelwanderung durch die Schneelandschaft des Raichbergs an.
Am nächsten Tag waren IGs geplant. Der Begriff IG steht für Interessensgruppen und ist etwas Ähnliches wie Workshops. Morgens konnten sich die Kinder und Jugendlichen entweder beim Basteln einer riesen Schneelandschaft, beim Pizzabacken oder beim Iglu bauen austoben. Nach einer kleinen Mittagspause, in der das Geschirr wieder gespült und die Tische geputzt wurden, gab es ein neues IG-Angebot. Da die Vorbereitungen für Silvester vor der Türe standen, wurde fürs Kuchenbuffet gebacken und Dekorationen selbst gebastelt, um den Saal für den Rutsch ins Jahr 2011 zu schmücken.
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Der letzte Tag des alten Jahres wurde eher ruhig angegangen. Die Teilis konnten  bei einem Film Energie für den Abend sparen oder sich nochmal so richtig beim Schlittenfahren austoben. Der Mittag wurde dann mit Kartenspielen, Stadt-Land-Fluss und anderen Gesellschaftsspielen überbrückt, bis das große Abendprogramm startete. Gemeinsam wurde die wahrscheinlich erste Diskoschlittenparty der Alb gefeiert – oder sollte man lieber gefahren sagen?! Bei Diskolicht und lauter Partymusik rasten die Kinder mit ihren Schlitten und Bobs von der oberen Terrasse bis nach unten zum Haus. Wer bei der Dunkelheit nicht genau aufpasste, erwischte die eine oder andere Schanze, manchmal auch unfreiwillig. Aber trotz der wilden Schlittenfahrten und kleiner Weh-Wehchen konnten alle unverletzt ins neue Jahr starten. Nach einem leckeren Abendessen und einer Schokobanane als Nachtisch machten sich 25 Mann auf ihren Weg zum Albtrauf. Trotz geschätzter 3m Sichtweite auf der Fuchsfarm riss der Nebel am Nägelehaus auf und wir konnten am Albtrauf eine unglaubliche Aussicht genießen. Der Zollern-Alb-Kreis und der Landkreis Tübingen ließen sich nicht lumpen und boten uns ein fantastisches Feuerwerk, das die Teilis bei einem Glas Kindersekt ausführlich genossen. Etwas durchgefroren - trotz Taschenwärmer -  ging es nach einem anstrengenden Tag um halb 2 ins Bett.
Da kam die lange Nachtruhe am nächsten Morgen ganz recht. Auch der Brunch ließ genügend Raum um sich zu erholen und die Erlebnisse der letzten Nacht zu besprechen. 
Als Abschluss der Silvesterfreizeit gab es am letzten Abend eine gemeinsame Disko, bei der nochmal so richtig gefeiert werden konnte. Es wurde auf die neuen und alten Mega-Hits gefeiert, gesungen und getanzt.

Kurz vor der Abreise wurden dann noch sämtliche Adressen in Facebook, SchülerVZ, Kwick und Telefonnummern ausgetauscht, um auch im neuen Jahr weiterhin in Kontakt zu bleiben.

Die Premiere der ersten ultimativen Silvesterfreizeit nahm nach einer Woche ein trauriges und manchmal auch tränenreiches Ende. Alle Teilis waren sich  einig – sie hatten viel Spaß und wollen im nächsten Jahr wieder kommen.
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Ulrike Maier