Home
3. Apfelsaftwochen der Schwäbischen Albvereinsjugend vom 24.09.-25.10.2010 Drucken

apfel

Nachdem die Apfelsaftwochen im Jahr 2008 und 2009 sehr erfolgreich waren, geht die Aktion in die 3. Runde. Mitmachaktion für Ortsgruppen: Alle Gruppen der Schwäbischen Albvereinsjugend können Streuobst sammeln und zu Saft auspressen (lassen). Obwohl die Aktion „Apfelsaftwoche“ heißt, können auch Birnen, Zwetschgen oder anderes Obst versaftet werden.

 

Der Saft soll möglichst von Streuobstwiesen kommen, da diese einen besonderen Wert für den Natur- und Artenschutz besitzen. Ziel der Aktion ist es, Jugendgruppen ein Bewusstsein für die natürlichen Ressourcen ihrer Herkunftsgemeinde zu geben, indem sie Saft von den Früchten der Streuobstbäume pressen. Nützliches soll mit einem gewissen Spaßfaktor und einem leckeren Ergebnis verbunden werden.

etikett


Falls der Saft in Flaschen abgefüllt werden soll, können auf der Jugendgeschäftstelle Etiketten angefordert werden (Anmeldeformular). Wie der Saft dann verwendet wird, ist allein Sache der Jugendgruppe. Sie kann ihn selbst trinken, zu Gunsten der Vereinskasse verkaufen, oder verschenken.

 

Ich hab eine Presse! Woher bekomme ich das Obst?

In vielen Ortschaften ist man inzwischen froh, wenn es Leute gibt, die das Obst der noch vorhandenen Streuobstwiesen nutzen. Teilweise sind die Grundstücke in Privatbesitz, hier gilt es den Eigentümer zu fragen. Der ist aber nicht immer einfach ausfindig zu machen. Ein Gang auf das Rathaus kann hier vielleicht den notwendigen Kontakt herstellen.

 

Vielleicht kann auch der örtliche Obst- und Gartenbauverein behilflich sein, Kontakt zu Grundstückseigentümern herzustellen, oder ihr fragt ältere Mitglieder eurer Ortsgruppe, die möglicherweise noch ein paar alte Obstbäume haben.

 

Oft besitzen aber auch die Gemeinden selbst Streuobstwiesen, oder Grundstücke, auf denen noch ein paar Obstbäume stehen. Hierbei hilft auch ein Gang auf das Rathaus. Teilweise werden die Bäume verpachtet. Oft sind die Gemeinden aber froh, wenn überhaupt jemand die Apfel, Birnen oder Zwetschgen aufliest, um Saft daraus zu machen. 

 

Ich habe Obst, aber keine Presse!

Zunächst einmal kann es nicht schaden, andere Mitglieder der Ortsgruppe zu fragen. Auch hier kann auch auf einen örtlichen Obst- und Gartenbauverein zugegangen werden. Eine solche Aktion kann auch neue Verbindungen zu anderen Vereinen schaffen.


Eine andere Möglichkeit ist, den Saft bei einer Saftfirma oder Moste abzugeben und im Gegenzug Geld oder Saft zurück zu bekommen. Um den eigenen Saft wieder zu bekommen, muss eine größere Menge zusammen kommen.

 

Zu diesem Thema, (z.B. Menge, dass man eigenen Saft wieder bekommt) hat Helmut Mager schon reichlich Erfahrung gesammelt. Er ist unter der Telefonnummer 07042/966177 erreichbar.

 

Hintergrundinfos

Streuobstwiesen zeichnen sich dadurch aus, dass darauf so genannten „Hochstamm“-Obstbäumen stehen. Das heißt, ein erwachsener Mensch kann beinahe ohne den Kopf an den Ästen anzustoßen, unter diesen Bäumen hindurchgehen. Streuobstwiesen werden meist nur gemäht und das Obst dient zur Saft-/Mostgewinnung und wird deshalb oft von den Bäumen geschüttelt.

 

Streuobstwiesen bildeten früher um die meisten Ortschaften einen richtigen Gürtel, der aber inzwischen oft zu Neubaugebieten umgewandelt wurde. Andere wurden einfach gerodet, weil die neuen Traktoren nicht mehr unter den Obstbäumen hindurch fahren können und somit die Bewirtschaftung der Wiesen behindern.

 

 

Weiter Informationen:

Anmeldeformular

Übersichtskarte (ab 01.09.10)

Saft-O-Meter  (ab 24.09.10)